Writing Code and Other Prose

A blog about software development, electronics, and writing.

C++ lebt

Allen Unkenrufen zum Trotz ist die objektorientierte Variante des Assemblers, nämlich C++, nicht tot zu kriegen und auch ich gebe zu, sowohl beruflich als auch privat immer noch gern von Zeit zu Zeit auf dieses Urgestein zurückzugreifen. Allerdings stößt diese Strategie nicht selten auf Unverständnis: “Ist dir die Sprache nicht zu kompliziert? Es gibt doch kaum Standardbibliotheken, du musst dich selbst um die Speicherverwaltung kümmern und plattformunabhängig ist das Ganze doch auch nicht!”.

Vor wenigen Jahren noch hatten diese Aussagen und Bedenken recht hohes Gewicht, doch hat sich C++ stark gewandelt und wird permanent verbessert und weiterentwickelt. Managed C++ auf der .NET-Plattform und die konsequente Erweiterung der Standardbibliothek werden meiner Meinung nach in den kommenden Jahren für eine Renaissance sorgen und es kann sicher nicht schaden, die eigenen Kenntnisse kurz mal aufzufrischen.

Daher habe ich einen Artikel über die Boost-Bibliothek geschrieben, der in der aktuellen Ausgabe (3.05) des Magazins “Linux Enterprise” veröffentlicht wurde. Leider steht er nicht online zur Verfügung, das Magazin ist aber in jedem gut sortierten Zeitschriftenhandel zu bekommen.

Comment by BRAIN without PINKY on 2005-04-14 09:42:06:

Hi, das nenne ich mal Dornröschen ist aufgewacht. Viele Manager nehmen nun auch wahr, dass Java nicht mit Aspirin zu verwechseln ist. Es ist eben nur ein Tool. Eines von vielen und die Versprechungen aus dem Beipackzettel können; müssen aber nicht eintreten. Als zusätzlichen Hinweis an dieser STelle rate ich zum Besuch der Seite:

BRAINFUCK auf:

http://www.diib.de/brainfuck.php

und

http://wwww.bluesorcerer.net/esoteric/bf.html

Enjoy IT !

Comment by Martin on 2006-05-28 12:31:43:

Ich mag das ja nicht, wenn irgendwelche Tools meinen Code managen. Genau Kontrollfreak nennt man das.

Ich hab schon so ‘merkwürdige Sachen’ wie ne eigene Listenklasse und andere abstrakte Datentypen nachgebaut, weil ich mit vorhandenen nicht klargekommen bin.

Programmiersprachen sind wie die Ihre Verwandten Alltagssprachen oft Geschmackssache (Dialekt) oder an die direkte Umgebung gebunden (Ich find MS-Office Makros jetzt gut weil wir auf der Arbeit nur noch so programmieren).

Ausdrücken lässt sich letztlich mit fast allen fast alles … es ist nur unterschiedlich kompliziert.

Sogar mit BrainFuck. Aber dafür gibts zum Glück Konverter. ;)


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