Writing Code and Other Prose

A blog about software development, electronics, and writing.

Das System funktioniert

Von Zeit zu Zeit grase ich das Internet nach Informationen über meine Wenigkeit ab und geplagt mit dem Fluch meines, ähm, populären Nachnamens kommt dabei erwartungsgemäß eine ganze Menge zusammen. Beispielsweise gibt es unter meinen Namensvettern diverse Sportler und sogar einen homosexuellen Porno-Star. Wichtig ist mir zu sehen, ob irgendwer sich für das interessiert, was ich online publiziere und in dieser Woche war ich wieder einmal darüber überrascht, wie gut das Prinzip der quelloffenen Software funktioniert.

So durfte ich erfreut feststellen, dass XmlSimple mittlerweile Bestandteil des Phänomens Ruby On Rails ist und sich auch in dem einen oder anderen kleineren Projekt bewährt hat.

Darüber hinaus bekam ich diverse Erweiterungen für die RealRand-Bibliothek von einem Menschen, der/die sich geheimnisvoller Weise nur “Pandora” nennt. Mit dieser Bibliothek lassen sich echte Zufallszahlen (also solche, die beispielsweise beim Zerfall von Atomen anfallen) aus verschiedenen Quellen im Internet abrufen. Pandora benötigt das Ganze nach eigenen Aussagen, um 78 GB an Zufallszahlen zu erzeugen und ich traue mich einfach nicht zu fragen wofür :-)

Faszinierend finde ich, welche Effekte das Internet bewirkt: Die Software, um die es hier geht, lag locker zwei Jahre einfach rum und entpuppt sich nun für den einen oder anderen als durchaus nützlich. Die lange Zeit lässt sich vermutlich dadurch erklären, dass die verwendete Programmiersprache (Ruby) gerade ziemlich angesagt ist.

Was ich sagen will: Wenn ihr noch irgendwelche Schätzchen herumliegen habt, so zögert nicht, sie irgendwo ins Netz zu stellen. Es kostet euch nicht viel und vielleicht hat der eine oder andere was davon.


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